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Denn hier wird der Check-In zum herzlichen und freundschaftlichen Empfang, das Zimmer zum stilvollen und individuell gestalteten Refugium und die Hotelhalle zum behaglichen roten Salon mit offenem Kamin.

42 Zimmer und Suiten, sowie einige Langzeitappartements sind in dem 1902 erbauten Patrizierhaus untergebracht – auf 5 Stockwerke verteilt. Und anders ist jede Etage, anders jedes Zimmer. Bequeme, farbenprächtige Designermöbel, honig-glänzendes Parkett, ungewöhnliche Lichtobjekte und zeitgenössische Malerei machen jeden Raum zum sehr persönlichen Wohnzimmer.

Grundsatz des vielgereisten Besitzers Otto Ernst Wiesenthal: Gestalte einen Ort so, dass du selbst gerne deine Zeit dort verbringen möchtest.

Die gemütliche und persönliche Atmosphäre des Hotels wird umso einzigartiger durch die Kunstsammlung, der man im ganzen Haus begegnet: Ein Bad von Philippe Starck, irgendwo im Treppenhaus ein echter Helnwein, in der Rezeption ein Prachensky. Sogar Wiens Museen ergänzen durch Leihgaben die reichhaltige Sammlung.

Der rote Salon fungiert oft als Rahmen für Vernissagen, Kunst- und Kulturveranstaltungen und trägt so zu einem stilvollen und interessanten Ambiente bei.

Geschichte des Hauses

Das im 7. Wiener Gemeindebezirk am Spittelberg gelegene Hotel, ein Künstlerviertel der Stadt wurde im Jahre 1902 im sogenannten Ringstraßenstil erbaut.

Das Haus war ursprünglich das Stadtpalais eines Industriellen aus der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Er war Inhaber einer der größten Sanitärproduktionsfirmen und verwendete das Palais später auch als Schauraum für seine Produkte.

Im Laufe der Zeit wurden im Hof des Gebäudes Fabrikshallen errichtet, die in den letzten 20 Jahren zu Lofts umgebaut wurden. Das Haus ist architektur-historisch interessant, da es das erste Gebäude war, das in Wien mit Stahlbetondecken gebaut wurde.

In den 1950er Jahren beherbergte das Haus eine Pension, in den letzten Jahren vor der Eröffnung des "Altstadt Viennas", wurde das Haus von Emigranten aus Russland bewohnt, die in Wien ihre Ausreisepapiere für USA, Kanada oder Israel erhielten.

1991 wurde das Gebäude von Otto E. Wiesenthal zum "Altstadt Vienna" mit damals 24 Zimmern und Suiten umgebaut. O.E. Wiesenthal war bis dahin als Manager in der Computerindustrie, KFZ-Industrie und Banken tätig und hatte immer den Traum, ein Hotel zu betreiben, wo er auch seine umfangreiche Bildersammlung unterbringen konnte.

In den letzten 10 Jahren wurde das Hotel mit Miet-Appartements erweitert und ist heute Treffpunkt von Kunstreisenden, der Musikszene und von Individualreisenden, die ein charaktervolles Haus mit gutem Service suchen.