Visionär

Wie alles begann.

1902 im sogenannten Ringstraßenstil erbaut, war das Haus in der Kirchengasse 41 ursprünglich das Stadtpalais eines Industriellen aus der österreichisch-ungarischen Monarchie. Dieser war Inhaber einer der größten Sanitärproduktionsfirmen und nützte das Palais später auch für die Ausstellung seiner Produkte.

 

In den 1950er Jahren beherbergte das Gebäude die Pension Bellaria. In den letzten Jahren vor der Eröffnung des Altstadt Vienna wurde das Haus von Emigranten aus Russland bewohnt, die in Wien ihre Ausreisepapiere für die USA, Kanada oder Israel erhielten.

 

1991 entdeckte Otto E. Wiesenthal den leer stehenden Betrieb. Nach Jahren als Geschäftsreisender und zahlreichen Nächtigungen in gesichtslosen Hotels, hatte er das Bedürfnis ein Refugium zu erschaffen, in dem man sich auch abseits von daheim wohl fühlen kann. Er ließ die Pension zum Altstadt Vienna mit damals 24 Zimmern umbauen, "A home away from home", so einer der ersten Slogans.

Wiesenthal war bis dahin als Manager in der Computer-, Banken- und KFZ-Branche tätig und hatte immer den Traum ein Hotel zu betreiben, in dem er auch seine umfangreiche Bildersammlung unterbringen konnte.

 

Im Laufe der Zeit ist das Hotel auf 45 Zimmer und Suiten angewachsen und ist heute Treffpunkt von Kunstliebhabern, der Musikszene und von Individualreisenden, die ein charaktervolles Haus mit aussergewöhnlich gutem Service suchen.